Was trinken Sie?

Getränk ist nicht gleich Getränk. Es spielt nämlich sehr wohl eine Rolle, mit welchem Getränk Sie Ihren täglich empfohlenen Flüssigkeitsbedarf decken – insbesondere für Ihre Zähne.

Einfach Wasser
Leitungswasser ist das ideale Getränk: in der ganzen Schweiz von guter und regelmässig kontrollierter Qualität, günstig, jederzeit und fast überall verfügbar und ökologisch. Finden Sie es langweilig, immer nur Wasser zu trinken? Da können ein Bio-Zitronenschnitz, eine Limetten- oder Orangenscheibe, ein paar Blätter Pfefferminze oder Melisse im Wasserkrug schon eine grosse Aromenvielfalt bieten. Bereitet man daraus mit Kräutern oder Früchteschalen einen Tee zu, Schnitten. Auch die Grossverteiler zeigen, trotz Bekenntnissen und Aktionen zur Förderung der Volksgesundheit, keine Zurückhaltung, wenn es um die umsatzstarken Süssigkeiten geht. Diese türmen sich inzwischen palettweise im Kassenbereich, so dass nicht kaufwillige Eltern in Begleitung ihrer Kinder regelmässig unter Druck geraten. Unterstützung für Eltern und Jugendliche In diesem schwierigen Umfeld ist es zu befürworten, dass Kinderkrippen, Kindergärten und Schulen mit gutem Beispiel vorangehen und gesunde Mahlzeiten an bieten. In der Regel entscheiden aber immer noch die Eltern, was ihr Kind als Zwischenmahlzeit in den Kindergarten oder in die Schule mitnimmt. Ab dem Schuljahr 2009/2010 erhalten die Eltern in den Kantonen Zürich, Solothurn und Zug kann er in der kalten Jahreszeit ein wohliges Gefühl vermitteln und aufwärmen. Im Sommer lässt man ihn abkühlen, gibt ein paar Eiswürfel dazu – und fertig ist ein aromatischer, feiner Eistee.

Gezuckerte «Getränke»
Mit Zucker gesüsste Flüssigkeiten wie Limonaden, Colas, Eistee oder Sirup gehören nicht zur Gruppe der Getränke, sondern zu den Süssigkeiten. Neben Wasser liefern sie nämlich eine grosse Menge Zucker und damit Kalorien, sowie je nach Sorte Zusatzstoffe wie Säuren, Farbstoffe oder Aromen. Mit ihrem Zuckergehalt von 80–120 g pro Liter, was 20–30 Stück Würfelzucker entspricht, sind sie sehr kalorienreich. Trotzdem sättigen sie schlecht. Das führt dazu, dass sie oft neben der normalen Nahrungsmenge getrunken und die zusätzlichen Zuckerkalorien in Fett umgewandelt werden. Gezuckerte Getränke fördern erwiesenermassen Übergewicht. Aber auch für schlanke Kinder und Erwachsene sind Süss - Getränke ungesund. Sie verdrängen nährstoffreiche Grundnahrungsmittel vom Speisezettel, was zu einer einseitigen, Vitamin- und mineralstoffarmen Ernährung führt.

Fruchtsaft
Auch Fruchtsaft gehört nicht zu den eigentlichen Getränken. Fruchtsaft kann als flüssiges Nahrungsmittel bezeichnet werden, weil es den Fruchtzucker und einen Grossteil der Inhaltsstoffe der Ursprungsfrucht enthält. Fruchtsaft wird oft als Durstlöscher eingesetzt. Auch wenn der Fruchtsaft naturrein ist, das heisst ohne Zusatz von Kristallzucker hergestellt wurde, ist er vom Zucker- und Kaloriengehalt her den Limonaden gleichzustellen. Darüber hinaus enthält Fruchtsaft natürlich noch Vitamine, Mineralstoffe und weitere wertvolle Pflanzenstoffe, die ihn vom gesundheitlichen Standpunkt aus weit wertvoller machen als ein Glas Cola. Trotzdem soll Fruchtsaft nicht literweise getrunken werden – ein Glas pro Tag genügt. Die restlichen Früchte- und Gemüseportionen sollten lieber auf dem Teller oder als ganze Frucht genossen werden. So sind auch die Nahrungsfasern noch enthalten.

Quelle Zahn Info SSO Nr.4/09




www.homepagefabrik.ch